Musterhausausstellung rostock

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl historischer Spielzeuge aus unserer umfangreichen Sammlung. Modelleisenbahnen, Puppen- und Puppenhäuser, Spielzeugtheater, Kinderbücher, Bausteine und vieles mehr vermitteln einen Einblick in die Welt des Kinderspiels, insbesondere der Oberschicht, der letzten zwei Jahrhunderte. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts waren Puppen fast ausschließlich Darstellungen erwachsener Damen, schön gekleidet und gecoiert. Sie waren nicht so sehr für das Mutter-Kind-Spiel gedacht, sondern als indirekten Einfluss auf die Erziehung und als Beispiele für die kleinen Mädchen. Puppenhäuser waren oft exakte Miniaturkopien der erwachsenen Makrowelt. So konnte die Situation im Heim spielerisch nachgeahten werden und Mädchen wurden in ihre Rolle als Hausfrau eingeweiht. Technischer Unterricht, Berufsvorbereitung, militärische Ideale und körperliche Spross waren die Ziele der Jungenerziehung. Sie wurden mit Dampfmaschinen, Modelleisenbahnen, Bausätzen, Schaukelpferden und Zinnsoldaten übertragen. Diese Spielzeuge wurden als ernster angesehen und so waren Väter oft auf dem Boden zu finden, die sich dem Stück anschlossen. Papiertheater gehörten zu den besten Spielzeugen für beide Geschlechter. Die Ausstellung zeigt das große Urania-Theater aus dem Jahr 1870, das einer wohlhabenden Familie in Stralsund gehörte.

Mit Hilfe der Figuren, Kulissen und Drehbücher konnten die Kinder etwa 50 Stücke der Weltliteratur aufführen. Kerzen wurden am Bühnenrand bewegt, um verschiedene Lichteffekte zu erzielen. Internationale Ausstellung und Konferenz über die nächste Generation von Fertigungstechnologien Verbrauchermesse für Modellbau und Technik, Modelleisenbahnen, kreatives Design, Handwerk und Spiele Die Sammlung hält rund 140.000 Taxa-Serien aus der ganzen Welt. [2] Der Sammelschwerpunkt umfasst Mollusken (ca. 14.000), Polychaeta (ca. 2.500), Fische (ca. 2.500), Vögel (ca. 2.400) und Skorpione (ca. 1.000). Darüber hinaus besitzt die Kollektion wichtige historische Lehrmodelle, darunter Modelle der Blaschka-Brüder und Ziegler-Wachsmodelle. Hier befindet sich auch der Rostocker Pfeilstorch, der frühzeitig Hinweise auf die Fernwanderung von Störchen lieferte.

Als 1969 die Kunsthalle Rostock gebaut wurde, sollte das Ausstellungsgebäude immer mit einem Depot ergänzt werden. Jetzt, 50 Jahre später, wurde geplant und gebaut – pünktlich, um die bestehenden Lagerflächen zu entlasten. Buttler Architects kümmerte sich um den Entwurf der Planung und arbeitete mit Matrix Architecture an der Ausführungsplanung zusammen. Die beiden Bände beziehen sich auf unterschiedliche Weise aufeinander, wie in der Formsprache, die in beiden Fällen minimalistisch ist und auf wenige Materialien reduziert ist. Doch während die Kunsthalle auf Designelemente wie Klinkerziegel und rekonstruiertes Steinmauerwerk setzt, ist das neue Gebäude in bedrucktes Glas eingehüllt und lässt das Oberflächenrelief an der Fassade des bestehenden Gebäudes modern interpretieren. Bei der Bestimmung des Druckmusters reduzierte Buttler Architects das Entlastungsrelief der Kunsthalle Schritt für Schritt, um endlich zum Punktschlüpfen zu gelangen. Eines der Ziele des sichtbaren Depots ist es, mehr Stauraum für die Ausstellungshalle zur Verfügung zu stellen, und dementsprechend wird es mit möglichst wenigen Säulen für mehr Flexibilität artikuliert. Gebäudedienstleistungen sorgen für ein hohes Maß an Sicherheit und eine einstellbare Raumtemperatur sowie sensible Kunstwerke, die unter bestimmten Lichtverhältnissen gelagert werden müssen, und bieten Räume, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.