Tarifvertrag schilder- und lichtreklameherstellerhandwerk

Fim-Cisl und Uilm-Uil erklärten sich bereit, am Verhandlungstisch zu sitzen, um schnell neue Tarifverträge zu definieren. Die praktische Folge davon wird sein, dass Fiom, das das neue Abkommen nicht unterzeichnet hat, keine Vertreter auf Unternehmensebene haben darf. Fiat verpflichtet sich, so bald wie möglich mit den Gewerkschaften modernere Tarifverträge zu definieren, die die Flexibilität und Verwaltbarkeit der Produktionsanlagen gewährleisten und den Arbeitnehmern bessere Arbeitsbedingungen und angemessene wirtschaftliche Belohnungen garantieren können. Eine weitere wichtige Bestimmung ist die “Verantwortungsklausel”, in der sich die unterzeichnenden Gewerkschaften verpflichten, die Bestimmungen des Abkommens vollständig umzusetzen. Bei Nichteinhaltung wird das Unternehmen von seinen Verpflichtungen in Bezug auf die Umsetzung des Abprüfungssystems für Gewerkschaftsabgaben und die Bereitstellung einer bezahlten Auszeit für Gewerkschaftsaktivitäten außerhalb des Unternehmens befreit. Fiat entschied sich auch, die Versuche von Federmeccanica und den Gewerkschaften, eine subsektorale Vereinbarung für die Automobilindustrie zu schließen, die den Besonderheiten und Bedürfnissen der Automobilunternehmen besser Rechnung tragen würde, nicht direkt zu unterstützen. Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 zog sich Fiat aus allen bestehenden Tarifverträgen zurück und verließ das Vertretungssystem confindustria, das die italienischen Arbeitsbeziehungen regelt. Im Dezember 2011 verließ der Verband der Metallarbeiter (Fiom) die Verhandlungen mit Fiat über eine neue Vereinbarung auf Konzernebene, als Fiat erklärte, die Grundlage für Gespräche sei die Pomigliano-Vereinbarung vom 29.

Dezember 2010, die Fiom nicht unterzeichnen wollte. Die neue Vereinbarung der ersten Ebene wurde am 13. Dezember 2011 unterzeichnet. IndustriALL-Mitglied der Gewerkschaft der Metallurgie, Bergbau und chemische Industrie Arbeiter von Georgien (TUMMCIWG) schloss den Tarifvertrag mit einem bedeutenden Paket von Sozialleistungen. Im Werk sind 220 Mitarbeiter. Der Tarifvertrag sieht für die TUMMCIWG-Mitglieder Folgendes vor: Der neue Vertrag wurde schließlich am 13. Dezember 2011 von der Fiat-Unternehmensleitung und Fim, Uil, Fismic, Ugl Metalmeccanici und Fiats mittlerem Managementverband unterzeichnet. Die Vereinbarung betrifft rund 86.000 Beschäftigte des Fiat-Konzerns in Italien, die sowohl bei Fiat Spa (der Abteilung des Automobilkonzerns) als auch bei Fiat Industrial Spa (das Lkw, Nutzfahrzeuge, Busse, Traktoren sowie Land- und Baumaschinen herstellt und vertreibt) beschäftigt sind. Der umstrittenste Aspekt des Abkommens wird wahrscheinlich die Entscheidung sein, die Gewerkschaftsvertretung über betriebsnahe Gewerkschaftsstrukturen zu organisieren, die gemäß dem Arbeitnehmerstatut von 1970 geschaffen wurden.

Nach einer Änderung, die 1995 durch ein Volksbegehren eingeführt wurde, können nämlich nur Organisationen, die einen am Arbeitsplatz angewandten Tarifvertrag unterzeichnen, eine Vertretungsstruktur einrichten. Bricklayers Trade Agreement (Undersigned Employers of Bricklayers) und International Union of Bricklayers & Allied Craftworkers (BAC), Local 1 (2002) Am 21. November 2011 sandte Fiat eine Mitteilung an alle relevanten Gewerkschaftsorganisationen auf nationaler und territorialer Ebene, um sie über ihren einseitigen Ausstieg aus allen Tarifverträgen und -praktiken ab dem 1. Januar 2012 zu informieren. Seit Sommer 2010, als Fiat zum ersten Mal Zweifel an seiner Fähigkeit äußerte, die Bestimmungen der Pomigliano-Vereinbarung vom Juni 2010 (IT1102019I) vollständig umzusetzen, hat das Unternehmen eine Reihe von Schritten unternommen, die zur schrittweisen Trennung der Fiat-Arbeitsbeziehungen von der traditionellen italienischen Verhandlungsstruktur geführt haben. Fiat erklärte, die Grundlage für die neue Vereinbarung sei die am 29. Dezember 2010 für Pomigliano unterzeichnete Vereinbarung auf Werksebene. Fiom weigerte sich jedoch, dieses Abkommen als Referenz für Verhandlungen zu verwenden, und gab Anfang Dezember den Verhandlungstisch auf.