Telering Vertrag neues handy

MNOs benötigen die materiellen Vermögenswerte (d. h. Hardware für ein Funknetz) und die immateriellen Vermögenswerte (d. h. die Lizenz zur Nutzung bestimmter Funkfrequenzen für die mobile Telekommunikation, das so genannte Frequenzen). Der Rest des Papiers ist wie folgt organisiert. Im nächsten Abschnitt geben wir eine kurze Einführung in den Kontext dieser Studie, die Fusionskontrolle, den Mobilfunksektor und die ausgewählten Fälle. Abschnitt 3 beschreibt die Daten und den empirischen Ansatz. Abschnitt 4 stellt die Ergebnisse vor.

Abschnitt 5 schließt. Abbildung 1 zeigt die Durchschnittspreise der vier günstigsten Tarife aller MNOs im Datensatz für den Mittleren Korb in den betroffenen Ländern (Österreich und Niederlande) und in den zwölf Ländern, die potenziell als Kontrollgruppe dienen. Alle Länder verzeichnen einen Abwärtstrend beim Mobilfunkpreis für den mittleren Verbrauchskorb. In einigen Ländern wurden die Preise jedoch schneller gesenkt als in anderen. Tarife haben oft eine Mindestvertragslaufzeit und eine erhebliche Anzahl von Kunden sind in der Regel Tarife abonniert, die Neukunden nicht mehr angeboten werden. Während die Preise nach der Fusion T-Mobile/Orange in den Niederlanden in absoluten Zahlen nicht stiegen, stiegen die Preise im Verhältnis zu den geschätzten Preisen, wenn der Zusammenschluss nicht vorkam. Die Preiserhöhungen scheinen bei stärkeren Nutzern mobiler Dienste stärker ausgeprägt zu sein, wobei die geschätzten Preissteigerungen zwischen 10 und 15 % liegen. Angesichts möglicher Störeffekte des früheren Zusammenschlusses KPN/Telfort sowie weiterer Besonderheiten der niederländischen Analyse ist es jedoch schwierig, diese Preiserhöhungen fest auf die Fusion T-Mobile/Orange zurückzuführen.

Dennoch könnte die Fusion T-Mobile/Orange, möglicherweise zusammen mit der Fusion KPN/Telfort, zu Preiserhöhungen geführt haben. Angesichts dieser Ergebnisse wäre es interessant, das Argument zu wiederholen, ob von einem dynamischen MVNO-Segment vor der Fusion erwartet werden kann, dass es nach der Fusion einen ausreichenden Wettbewerbsdruck aufzwingt. Dies könnte beispielsweise durch die Untersuchung der Entwicklung der Großhandelsbegriffe im Vergleich zu den Einzelhandelsbedingungen geschehen. Tabelle 1 listet die EG-Fusionsfälle im Mobilfunksektor zwischen 2006 und 2016 auf.Fußnote 5 In acht der zehn Fälle gab es einen Zusammenschluss von vier auf drei Mobilfunknetzbetreiber (MNOs). Fußnote 6 Zwei Fusionsfälle wurden vorbehaltlos genehmigt, sechs wurden mit Rechtsmitteln genehmigt, einer wurde verboten und einer wurde zurückgezogen. Ab 2012 verringerten alle bei der EG angemeldeten Fusionsfälle die Zahl der Wettbewerber auf dem Markt von vier auf drei und warfen wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, so dass Abhilfemaßnahmen, wenn erforderlich oder der Zusammenschluss verboten war (und in einem Fall zurückgezogen wurde). Was die Bewertung von Mobilfunkzusammenschlüssen betrifft, so sehen wir insbesondere zwei Wege für die künftige Forschung. Erstens wäre es wichtig, auch die Auswirkungen von Zusammenschlüssen im Mobilfunk auf die Qualität des Mobilfunknetzes zu untersuchen. Wenn ausreichende Daten über die Netzqualität vorliegen, könnten ähnliche Techniken angewandt werden, um die Auswirkungen von Zusammenschlüssen auf die Netzqualität zu untersuchen. Da Mobilfunkinvestitionen jedoch in der Regel eine Vorlaufzeit von mehreren Jahren erfordern, muss der analysierte Zeitraum wahrscheinlich verlängert werden, was wiederum die oben genannten Fragen des Umgangs mit eigenwilligen Auswirkungen verschärfen kann. Zweitens: Da die Zahl der mobilen Zusammenschlüsse im Laufe der Zeit zunimmt, können aus umfassenden ökonometrischen Studien über die Determinanten mobiler Telekommunikationsfusionseffekte wie Genakos et al. zusätzliche Erkenntnisse gewonnen werden.